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18.09.2026

Meine liebsten Bücher über das Schreiben – eine ehrliche Empfehlungsliste

Es gibt Hunderte Bücher über das Schreiben. Manche sind Pflichtlektüre, manche klingen gut und liefern wenig, manche sind so specifisch, dass sie nur für bestimmte Genres taugen. Ich teile heute die Bücher, die mich als Lektorin und als Schreibende wirklich geprägt haben.

„Über das Schreiben“ von Stephen King

Halbt Memoiren, halb Schreibratgeber – und vollständig lesenswert. King schreibt über sein Leben, seinen Prozess, seine Überzeugungen. Sein wichtigster Rat: Lies viel, schreib viel. Klingt banal. Ist es nicht. Dieses Buch hat viele Schreibende dazu gebracht, es wirklich ernst zu nehmen.

„Bird by Bird“ von Anne Lamott

Wärmer und ermutigender als Kings Buch. Lamott schreibt über Schreibblockaden, den inneren Kritiker, die Angst des ersten Entwurfs – und das mit so viel Humor und Menschlichkeit, dass man danach einfach anfangen will zu schreiben.

„Story“ von Robert McKee

Eigentlich für Drehbuchautorinnen – aber ein absolutes Standardwerk für alle, die Geschichten erzählen. McKee analysiert Struktur, Konflikt, Charakter mit einer Tiefe, die ihresgleichen sucht. Kein leichtes Buch – aber ein transformatives.

„Die Schreibwerkstatt“ von Dorothea Brande

Bereits 1934 erschienen und erschreckend aktuell. Brande schreibt über die psychologischen Hürden des Schreibens – und wie man sie überwindet. Besonders ihr Rat, jeden Morgen unmittelbar nach dem Aufwachen zu schreiben, hat mir persönlich viel gebracht.

Fazit

Diese Bücher sind keine Rezepte – sie sind Perspektiven. Lies sie, dann schreib. Das Schreiben selbst ist die beste Schule.

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